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Jeder kennt sie, die Sulawesi-Technik, mit der heutzutage so viele Borten gewebt werden. Aber Borten aus Indonesien, die in der Technik gewebt wurden, kennt man kaum.
Dank Keiko Kusakabe und ihren Veröffentlichungen, weiß ich inzwischen mehr darüber.
Dieses Band ist nicht datiert, aber ich vermute, dass er aus der ersten Hälfte des 20. Jhd. stammt. Er wurde in der Region Mamasa von den Mamasa Toraja gewebt und als Besatz für den Sarong eines Tänzers genutzt.
Weiterlesen: Besatz für den Sarong eines Tänzers aus Indonesien
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- Kategorie: Neuzeit
2019 hatte ich im Textilmuseum Krefeld die Ausstellung "Tracht oder Mode" - Die europäische Sammlung Paul Prött ansehen können.
Die Ausstellung hat mir gut gefallen, allerdings gab es keine brettchengewebten Borten zu sehen. Als ich später den Ausstellungskatalog durchblätterte, fielen mir dort einige Borten auf.
Und ja, eins davon war ein halbes Widderhorn. Mir gefiel der Aufbau und die Farbkombination und so habe ich es nachgewebt, als ich was einfaches weben wollte.
Weiterlesen: Borte nach einem Mazedonischen Frauengürtel aus dem 19. Jhd.
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Dieses Band ist eins von vielen Bändern, die von den Bakhtiyari (einem nomadischen Volksstamm aus dem Iran) zum Teil auch noch heute gewebt werden.
Es ist von der Gestaltung her ein typisches Band der Bakhtiyari, allerdings ist das Muster sehr schlicht.
Man hat es aus Schafswolle, Ziegenhaar und weißer Baumwolle gewebt.